OpenWRT – Einführung und Installation

Was OpenWRT kann und wie man es auf dem eigenen Router installiert

Ich bin ein bekennender Fan von OpenWRT, dem freien Linux-basierten Betriebssystem für Router. Die freie Software bietet deutlich mehr Funktionalität als so manche Hersteller-Firmware und wird als Open-Source-Projekt entwickelt.

Gerade für Anfänger stellt die Installation und Konfiguration von OpenWRT jedoch oft ein Hindernis dar – diese Anleitung möchte das ändern. In diesem ersten Teil zeige ich, wie du OpenWRT auf deinem Router installierst, im kommenden zweiten Teil befasse ich mich mit der Konfiguration des Systems.

In einem früheren Blogposting habe ich schon eine einführende Präsentation verlinkt, die ich mit dieser Anleitung genauer vorstellen möchte.

Was ist OpenWRT?

OpenWRT ist eine alternative Firmware für Router. Es ist ein Linux-basiertes Betriebssystem, das du statt der Hersteller-Firmware auf deinem Gerät installieren kannst und es ersetzt diese vollständig. OpenWRT ist ein Open-Source-Projekt, an dem sich jeder beteiligen kann.

Es eignet sich als Router, Firewall, Access Point, selbst als File- oder Telefonieserver kann es genutzt werden. Die folgende Anleitung geht davon aus, dass du die Firmware deines Routers zur Internetverbindung ersetzen willst.

OpenWRT bietet dabei gegenüber den Hersteller-Firmwares zahlreiche Vorteile: Zum einen unterstützt es selbst ältere Router, für die der Hersteller keine Updates mehr anbietet. In Zeiten von sicherheitskritischen Lücken ist das ein entscheidendes Argument, denn so kannst du auch vermeintlich alte Hardware problemlos weiter betreiben, ohne Angst zu haben, dass dein Netzwerk ungeschützt ist. Oft stehen Updates für OpenWRT sogar schneller bereit als die der Hersteller.

Zum anderen unterscheiden sich die teureren Router oftmals nur in ihrer Softwareausstattung von den preisgünstigeren, die Hardware ist zumindest vergleichbar. Mit OpenWRT rüstest du deinen Router mit Funktionen nach, die sonst nur teuren Geräten vorbehalten sind, beispielsweise Telefonie-Server, Fileserver, Webserver und Mailserver, um nur einige zu nennen. Verschwiegen werden soll an der Stelle jedoch nicht, dass gerade die preisgünstigen Router nur über begrenzte CPU-Leistung und Speicherplatz verfügen, die nicht mit einem herkömmlichen Server vergleichbar ist.

Als Linux-System lässt sich OpenWRT zudem bis ins kleinste Detail an deine eigenen Vorstellungen anpassen, die integrierte Paketverwaltung stellt zahlreiche Programme und Dienste zur Verfügung. Dabei ist, abgesehen von der Erstinstallation, OpenWRT auch für den Endanwender komfortabel nutzbar, denn es bringt eine vollständig eingedeutschte Web-Oberfläche mit. Last but not least ist auch IPv6-Unterstützung mit an Bord, die gerade in der heutigen Zeit immer wichtiger wird.

Vereinfacht gesagt ist OpenWRT vergleichbar mit alternativen Android-Distributionen, die du statt der Hersteller-Firmware auf deinem Handy installierst. Der Einstieg ist nicht gerade trivial, doch man wird mit einem wunderbar schlanken, aktuellen und anpassbaren System belohnt – ohnew Fleiß kein Preis.

Aller Anfang ist schwer

Gerade die erstmalige Installation von OpenWRT stellt für Anfänger oft das größte Hindernis dar. Nicht ganz zu Unrecht, denn geht hier etwas schief, ist das Gerät oft irreparabel zerstört. Mit etwas Achtsamkeit lässt sich dem eigentlich gut begegnen, trotzdem der obligatorische Hinweis: Beim Flashen des Geräts kann man einiges falsch machen – im schlimmsten Fall ist am Ende der Router unbrauchbar und nur noch ein teurer Briefbeschwerer. Du solltest daher nur dann weitermachen, wenn du dir des Risikos bewusst bist und weißt, was du tust! Ab hier geht es ausdrücklich auf eigenes Risiko weiter! Auch nach der Installation von OpenWRT musst du achtsam vorgehen, denn du bist ab sofort selbst dafür verantwortlich, regelmäßig die neuesten Sicherheitsupdates einzuspielen, dein Provider wird das nicht mehr für dich übernehmen.

Die richtige Firmware finden

Die größte Hürde am Anfang stellt mit Sicherheit das Finden der richtigen Firmware dar. Der Weg führt hier in der Regel über das OpenWRT-Wiki und dessen Table of Hardware. Hier musst du dein exaktes Routermodell heraussuchen, inklusive der konkreten Hardware-Revision, denn mitunter ändern die Hersteller den Chipsatz von Version zu Version und manche Varianten werden gar nicht, oder erst ab einer bestimmten Revision unterstützt. Wichtig ist mitunter auch die Länderkennzeichnung, denn manche Hersteller vertreiben unterschiedliche Geräte für unterschiedliche Märkte.

OpenWRT selbst steht in verschiedenen Versionen zur Verfügung. Zum Zeitpunkt der Entstehung dieses Artikels ist Version 15.05.1 die aktuelle Stable-Variante und trägt den Codenamen Chaos Calmer. Ein nettes Detail am Rande: OpenWRT-Versionen sind immer nach Cocktails benannt, deren Rezeptur nach dem Login per SSH auch angezeigt wird. Na denn: Wohl bekomm’s! 🙂

Neben Stable gibt es auch noch den aktuellen Entwicklungszweig, d.h. den aktuellen Stand der nächsten Version, auch Trunk genannt, der sich häufig ändert. Ich empfehle, grundsätzlich die stabile Version einzusetzen, aber gerade auf neueren Routern führt manchmal kein Weg an Trunk vorbei, um von neuen Funktionen oder Bugfixes zu profitieren, oder aber, um OpenWRT überhaupt erst auf dem Gerät installieren zu können. Im Rahmen dieser Anleitung konzentriere ich mich allerdings primär auf Stable.

Ein Hinweis am Rande: Wer es dennoch mit Trunk probieren möchte, der sollte sämtliche Pakete direkt am Anfang installieren, da sich diese häufig ändern und nachträglich mitunter keine Installation ohne Update des Basissystems mehr möglich ist. Zudem muss auf Trunk die Weboberfläche namens LuCI manuell installiert und für den Systemstart aktiviert werden.

Wenn du den richtigen Router und die richtige OpenWRT-Version identifiziert hast, stellt sich noch eine weitere Frage: Welches Dateisystem möchtest du nutzen? Zur Auswahl stehen SquashFS und JFFS2. SquashFS arbeitet mit Overlays, d.h. Duplikaten von geänderten Dateien und benötigt dementsprechend mehr Platz und ist u.U. langsamer. Der große Vorteil ist, dass es einen Failsafe-Modus bietet, mit dem du jederzeit Zugriff auf den Router bekommst für den Fall, dass du beispielsweise die Firewall falsch konfiguriert, dein Passwort vergessen oder Probleme beim Systemstart verursacht hast. JFFS2 ist schneller und bietet im Vergleich zu SquashFS mehr nutzbaren Platz, dafür aber keinen Rescue-Modus. Ich rate dringend dazu, SquashFS samt Failsafe-Modus zu nutzen, denn ausgesperrt hat man sich schneller als man denkt und in einem solchen Fall bist du um diesen Rettungsanker bestimmt froh.

Schlussendlich steht noch die Auswahl zwischen Sysupgrade und Factory an. Factory kommt im Normalfall nur bei der erstmaligen Installation von OpenWRT zum Tragen, d.h. wenn du von der Hersteller-Firmware auf OpenWRT wechselst. Bei Updates von einer bestehenden auf eine neue OpenWRT-Version nutzt du im Normalfall die Sysupgrade-Variante. Die Unterscheidung ist wichtig, weil du sonst deinen Router schnell unbrauchbar machen kannst.

Der Weg zurück kann steinig sein

Je nach Router ist der Weg hin zu OpenWRT eine Einbahnstraße, du kannst nicht in jedem Fall wieder zurück zur Hersteller-Firmware. Im OpenWRT-Wiki findest du Anleitungen für viele Modelle, um die so genannte Factory Firmware wieder einzuspielen. Eine Garantie, dass das klappt, gibt es jedoch nicht – solltest du OpenWRT-Neuling sein, empfehle ich dir, deine ersten Gehversuche zum einen mit einem günstigen Router zu machen, zum anderen noch ein Fallback zuhause zu haben, um dich nicht selbst vom Netz abzuschneiden, falls etwas schief geht.

Schritt für Schritt

Lass mich die Theorie aus dem vorherigen Abschnitt nochmal in einige kurze Schritte zusammenfassen:

  1. Identifiziere die genaue Variante deines Routers, inklusive
    1. konkreter und vollständiger Produktbezeichnung, inkl. Landeskürzel und Suffix
    2. exakter Hardware-Revision
  2. Lies dir die Hinweise im OpenWRT-Wiki genau durch. Je nach Router-Modell gibt es hier noch spezielle Hinweise, die du unbedingt beachten solltest, sowie Informationen, welche Router-Varianten damit eventuell nicht funktonieren.
  3. Wähle die OpenWRT-Version, die du installieren willst. Zum Zeitpunkt der Entstehung dieses Artikels ist Version 15.05.1 die aktuelle Stable-Variante, die ich dir ans Herz lege, außer das Wiki nennt für deinen konkreten Router eine andere Version, was vor allem bei neuen Geräten der Fall sein kann.
  4. Entscheide dich für ein Dateisystem, entweder SquashFS oder JFFS2. Ich empfehle dir SquashFS zu nutzen.
  5. In der Regel nur für die Erstinstallation, d.h. beim Flashen von der Hersteller-Firmware auf OpenWRT, wähle die Factory-Variante. Für Updates einer alten OpenWRT-Version auf eine neuere wähle Sysupgrade. Auch hier gilt wieder, im Zweifel achte genau auf das, was das OpenWRT-Wiki ggf. Abweichendes schreibt.

Am Ende kommst du zu einer Datei, die beispielsweise openwrt-15.05.1-ar71xx-generic-beispielrouter-modell1234-v1-squashfs-factory.bin heißt, und wenn du im vorherigen Abschnitt genau aufgepasst hast, wirst du alle genannten Elemente darin wiederfinden.

Für die eigentliche Installation solltest du auch unbedingt wieder im OpenWRT-Wiki nachschauen, denn auch hier kommt es wieder auf den Router an. Insbesondere in jüngerer Zeit verschärfen manche Hersteller die Restriktionen und die Installation von OpenWRT ist u.U. nur auf Umwegen (beispielsweise per lokalem TFTP-Server) möglich. Andere Geräte beispielsweise aktivieren das WLAN mit OpenWRT erst, nachdem du eine bestimmte Einstellung vorgenommen hast.

Oft funktioniert es jedoch wie folgt:

  1. Verbinde dich mit der Weboberfläche deines Routers.
    1. Es ist sehr wichtig, dass du dies nicht per WLAN tust, sondern per direkter Kabelverbindung! Bricht die Verbindung während des Flashvorgangs ab, beschädigst du deinen Router u.U. irreparabel. Achte darauf, dass du das WLAN an deinem Computer während dieser Zeit deaktivierst.
    2. Wenn du nicht weißt, wie du auf die Weboberfläche deines Routers kommst, sieh in der Bedienungsanleitung nach – oft ist es beispielsweise die IP-Adresse 192.168.0.1, 192.168.0.254, 192.168.1.1, oder 192.168.1.254 die dich ans Ziel bringt. Als kleiner Tipp: Schau in deinen Netzwerkeinstellungen nach, was als Standard-Gateway oder Default Route gesetzt ist, das ist in den meisten Fällen die IP-Adresse des Routers.
  2. Öffne die Seite, auf der du Firmware-Updates einspielen kannst.
  3. Hier würdest du im Normalfall das Update von deinem Hersteller installieren. Da du jedoch OpenWRT möchtest, wähle die vorhin heruntergeladene Datei aus und prüfe sicherheitshalber zweimal, dass du die korrekte Version heruntergeladen hast.
  4. Starte nun das Firmware-Update. Dein Router wird sich in dieser Zeit unter Umständen mehrfach neu starten. Bitte warte mindestens 10 Minuten, bevor du weitermachst!
  5. Ziehe jetzt kurz das Netzwerkkabel zwischen deinem Router und deinem Computer ab und stecke es wieder ein. Du wirst eine neue IP-Adresse erhalten.
  6. Öffne das OpenWRT-Webinterface, indem du 192.168.1.1 in deinen Browser eingibst. Wenn die Installation von OpenWRT erfolgreich war, solltest du eine Anmeldemaske ähnlich der Folgenden sehen:

    Die Weboberfläche von OpenWRT
    Die Weboberfläche von OpenWRT
  7. Falls du die Trunk-Variante von OpenWRT nutzt, musst du an dieser Stelle per Telnet oder SSH die Weboberfläche LuCI installieren, beispielsweise mit folgender Kommandozeile:
    opkg update
    opkg install luci
    /etc/init.d/uhttpd enable
    /etc/init.d/uhttpd start
  8. Nutzt du OpenWRT an einem Kabelmodem, dann stehen die Chancen nicht schlecht, dass du jetzt bereits Internet-Zugang hast. Bist du hingegen DSL-Nutzer, musst du das System erst mit deinen Zugangsdaten konfigurieren.

Wie du OpenWRT im Detail konfigurierst, das verrate ich dir im kommenden Teil 2 dieses Artikels.

Tipps und Fallstricke

Beim Einsatz von OpenWRT gibt es einige Dinge zu beachten:

  • Die Thematik mit der genauen Router-Bezeichnung kann ich nicht oft genug wiederholen. Oftmals wechseln Hersteller auch innerhalb derselben Modellreihe Chipsätze und andere Komponenten, sodass es extrem wichtig ist, die genaue Modellbezeichnung zu kennen, inklusiver aller zusätzlichen Suffixe, Länderkürzel und Versionsangaben.
  • Wie weiter oben schon geschrieben, ist der Speicherplatz und die CPU-Leistung der Geräte begrenzt, d.h. es findet immer nur eine begrenzte Anzahl von Paketen Platz. Zudem nutzt sich der Flash-Speicher nach einer gewissen Zahl von Schreibzyklen ab und lässt das Gerät dadurch „altern“, du solltest also allzu häufige Schreib-Lese-Zugriffe durch optional installierte Serverdienste vermeiden und derlei Daten lieber über ein externes USB-Laufwerk anbieten.
  • Bei Trunk gilt es, ebenfalls weiter oben erwähnt, zu beachten dass die Pakete sehr schnell veralten und daher direkt nach dem Aufsetzen installiert werden sollten.
  • Bei Updates auf eine neue OpenWRT-Version kannst du die Konfiguration beibehalten, nicht jedoch die installierten Pakete. Notiere dir also ganz genau, welche Programme du installiert hast und spiele sie direkt nach einem Update händisch wieder auf. Mit dem etwas umständich anmutenden Befehl
    opkg list-installed | awk {'print $1'} | tr '\n' ' '

    kannst du dir die Liste aller derzeit installierten Pakete anzeigen lassen.

  • Erstellen solltest du dir über die Weboberfläche auch ein regelmäßiges Backup. Hier gilt es zu beachten, dass die Wiederherstellung oftmals nur auf derselben OpenWRT-Version funktioniert – ein Backup von OpenWRT 12.09 ließ sich bei mir nicht unter OpenWRT 14.07 einspielen. Dazu ein kleiner Tipp: Mache vor dem Update ein Backup und spiele dann das Update ein, unter Beibehaltung der Konfiguration. Dann kannst du aus der neuen Version deine Einstellungen problemlos wieder exportieren, sie sind dann bereits ins korrekte Format konvertiert.
  • Nutzer von Zwangsroutern, insbesondere bei Kabelnetzbetreibern, sollten nach der erfolgreichen Installation von OpenWRT sicherstellen, dass die Routing-Funktionalität des Netzabschlussgeräts deaktiviert ist. Manche Kabelnetzbetreiber bieten dazu beispielsweise einen Briding-Modus an. Damit vermeidest du ein so genanntes doppeltes NAT, bei dem zwei Router hintereinander kaskadiert werden.
  • Manche Kabelnetzbetreiber sperren nach einer gewissen Anzahl Routerwechsel (identifiziert anhand der MAC-Adresse) den Zugang. Solltest du also gerade in der Anfangsphase regelmäßig den Router tauschen, um dich an OpenWRT zu gewöhnen, versuche die Zahl der Wechsel zu beschränken.
  • Vom Provider gestellte Zwangsrouter würde ich keinesfalls mit OpenWRT flashen. Zum einen ist oft unklar, ob die Geräte wirklich unterstützt werden, zum anderen kann der Provider dann keine Fernwartung mehr durchführen und beispielsweise Zugangsdaten aktualisieren. Zudem sind diese Geräte in der Regel nicht dein Eigentum, du darfst daran also nicht selbst einen so schwerwiegenden Eingriff wie das Aufspielen einer neuen, offiziell nicht unterstützten Firmware vornehmen.
  • Als Nutzer eines VDSL-Anschlusses musst du in der Regel eine so genannte VLAN ID mitsenden, die häufig auf die ID #7 hört. Das kannst du entweder per OpenWRT tun, oder aber auch im eigentlichen DSL-Modem einstellen.
  • Ich habe keine Erfahrung mit OpenWRT-fähigen Geräten, die integrierte Kabel- oder DSL-Modems besitzen. Angeblich gibt es vereinzelt solche Modelle, über Erfahrungsberichte dazu freue ich mich immer.
  • Dasselbe gilt für Geräte mit integriertem ISDN- oder Analoganschluss fürs Telefon, mir sind derzeit keine OpenWRT-fähigen Vertreter dieser Gattung bekannt.
  • Für die Nutzung an Mobilfunkanschlüssen gibt es eine spezielle Distribution auf der Basis von OpenWRT.
  • Um die Pakete deiner OpenWRT-Installation aktuell zu halten, meldest du dich per SSH (notfalls Telnet) an und tippst ein:
    opkg update && opkg list-upgradable

    Die dann erscheinenden Pakete aktualisierst du mit

    opkg install Paketname
  • Der obige Befehl aktualisiert jedoch nicht das Basissystem. Daher solltest du regelmäßig auf der OpenWRT-Downloadseite nachsehen, ob deine Version noch unterstützt wird. Ca. alle 12-24 Monate erscheint eine neue Version und die Unterstützung für die alten Varianten werden nach und nach eingestellt.
  • Auch wenn es OpenWRT für deinen Router gibt, kann es sein, dass bestimmte Funktionen nicht immer reibungslos implementiert sind. So gibt es neuere Chipsätze mit Hardwarebeschleunigung, die von OpenWRT noch nicht unterstützt wird, womit die Geräte langsamer sind als mit der Hersteller-Firmware. Details dazu findest du auch im OpenWRT-Wiki beim jeweiligen Gerät. Anhand der Foren und Mailinglisten bekommt man sehr schnell ein gutes Bild, welche Modelle problemlos funktionieren.

Die Mutter der Porzellankiste…

Zugegeben, die ganzen Warnungen und Hinweise klingen im ersten Moment alles andere als einladend. Das Flashen ist sicher nicht für jedermann geeignet, und ein gewisses Risiko schwingt immer mit. Auf der anderen Seite eröffnen sich mit OpenWRT ganz neue Möglichkeiten, zudem gibt es einige (meist teurere) Router, die einen integrierten Rettungsmodus bieten, falls man sich wirklich total „verflasht“ hat. Details dazu findest du beim jeweiligen Modell im OpenWRT-Wiki. Ich hab die Umstellung jedenfalls trotz einiger Schweißperlen auf der Stirn nie bereut. 😉

Florian Effenberger

Autor: Florian Effenberger

Florian engagiert sich seit über 13 Jahren für freie Software und ist einer der Gründer der The Document Foundation, der Stiftung hinter LibreOffice

70 Gedanken zu „OpenWRT – Einführung und Installation“

  1. Es gibt da nur ein Problem:
    http://www.heise.de/netze/meldung/Funkregulierung-TP-Link-muss-WLAN-Firmware-sperren-3109847.html
    Einfach flaschen wird man da wohl nichts mehr können.
    Aber:
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/TP-Link-Neue-offene-Firmware-fuer-laenderspezifische-Router-3112827.html

    Wie zuverlässig andere Wege sind (z. B. vis TFTP), weiß ich nicht. Scheint aber nichts für Anfänger zu sein: https://wiki.openwrt.org/doc/howto/generic.flashing.tftp

    1. Hi,

      zuallererst: Das ist ein sehr schön geschriebener Artikel, der viele meiner Fragen beantwortet. Vielen Dank dafür!
      Ich habe gestern OpenWRT installiert und bin von LuCI etwas enttäuscht was die Optionen sowie die Hilfetexte angeht. DDWRT bringt zwar seit 8 (!) Jahren kein Stable Release mehr raus, aber die Weboberfläche war schon damals um einiges besser finde ich.
      Jedenfalls würde es mich sehr freuen wenn der oben angekündigte Teil zwei zur Kondiguration von OpenWRT erscheinen würde.
      Viele Grüße
      -Robert

      1. Vielen Dank für das Lob, das freut mich sehr! Den Folgeartikel habe ich fest vor, ich muss mir nur mal etwas Zeit losreißen, die derzeit ein knappes Gut ist. 😉

        Es gibt auch noch alternative UIs für OpenWRT, die ich mir allerdings selbst noch nicht angesehen habe. Der Funktionsumfang von LuCI lässt sich durch Pakete erweitern, es gibt seit 15.05 beispielsweise ein eigenes für die Firewall; dynamischer DNS, Wake-on-LAN, Statistiken und andere waren bereits früher separate Pakete, die sich direkt in LuCI integrieren.

  2. Hallo…ich geh grad extrem krachen .Ich hab OpenWRT auf meinem Archer C7 installiert und es läuft erstmal soweit. Jetzt will ich einen Traffic Counter installieren und nix funzt. Gibt es die Möglichkeit dass wir mal kommunizieren können? Danke

      1. würde ich…aber ich kann sie ja noch nicht mal richtig formulieren ?
        Archer C7 läuft….OpenWrt läuft…luci Oberfläche läuft. Nun will ich einen traffic counter(vnstate) installieren bzw.is der wohl grundsätzlich schon drin….aber ich kriege ihn einfach nicht zum laufen.

      2. Ich hab immer zwei Statistikpakete installiert:
        opkg install luci-app-statistics luci-app-vnstat

        Schau mal, ob du dann entsprechende Einträge in der Weboberfläche siehst – falls nicht, probier nochmal ein /etc/init.d/uhttpd restart hinterher.

    1. Auf der Konsole, d.h. via Telnet oder SSH. Hast du ein Passwort gesetzt, dann geht nur SSH, ansonsten nur Telnet. Alternativ kannst du die Pakete auch über die Paketverwaltung der Weboberfläche installieren.

      1. und genau an der stelle bin ich völlig überfordert.
        Was ist „die Konsole“?
        Ja ich habe über Luci ein Passwort gesetzt.

  3. das habe ich versucht…und vnstat ist ja offensichtlich bereits installiert…aber wie kann ich dann drauf zugreifen und die Funktionen nutzen?

    1. Also ich hab es jetzt mit SSH hinbekommen und im gegensatz zur weboberfläche konnte ich es auch soweit aktivieren, dass es auch im Luci sichtbar und nutzbar ist.Danke

  4. Hallöchen,

    zuerst einmal Danke für deine ausführliche Beschreibung!
    Leider habe ich bei mir ein Problem und zwar wie folgt.
    Habe hier einen TP-Link WR1043ND V1.
    Habe Open WRT installiert.
    Internet zugriff habe ich, dennoch kann ich nicht auf openwrt zugreifen um zumindest schonmal den erst login vorzunehmen.
    Habe es über Telnet (Putty) probiert und den Browser.
    Die Ip ist ja dafür direkt vorgegeben.
    Egal was ich probiere, kein Zugriff.
    Hast du da vielleicht eine Lösung für mich auf Lager, woran es liegen könnte?
    Bin schon jetzt für jede Hilfe dankbar.
    MfG Marcel

    1. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, auf das Gerät zuzugreifen. Bei der stabilen Version ist standardmäßig die Weboberfläche aktiv, bei trunk hingegen muss sie nachinstalliert werden. Telnet und SSH gibt es sowohl bei stable als auch bei trunk – Telnet läuft solange, bis du ein Passwort vergeben hast, ab dann läuft nur noch SSH.

      Nutzt du stable oder trunk, und hast du schon irgendwo ein Passwort gesetzt?

  5. Hallo Florian.

    Ich hoffe du kannst mir weiterhelfen.Ich hab hier einen tplink Router mit aktueller Openwrt drauf .
    Leider kann ich keine Liste laden über die Oberfläche um andere Packete zu Installieren.
    „Downloading http://downloads.openwrt.org/chaos_calmer/15.05.1/ar71xx/generic/packages/base/Packages.gz.
    Downloading http://downloads.openwrt.org/chaos_calmer/15.05.1/ar71xx/generic/packages/base/Packages.sig.
    Signature check failed.
    Remove wrong Signature file.“

    so sieht das aus .
    Woran kann das liegen .
    Gibt es ein Deutsches Forum was mit bei meinen Fragen weiterhelfen kann?
    Ich brauche noch Infos zu Zeitsteuerung vom Wlan sowie einschränkung des Wlans für meine Kinder.
    Desweiteren Infos wie man ein Gastwlan per App oder Knopf an der Box ein und Auschalten kann ,damit man nicht immer auf die Oberfläche muss.

    Vielen Dank für deine Mühe

    Andre

    1. Die URLs scheinen mir grundsätzlich richtig zu sein. Funktioniert die Namensauflösung (DNS) bei dir? Ist der Router ins Netz „eingewählt“? Ist ein Proxy dazwischen, der evtl. Probleme macht?
      Es gibt Foren und Mailinglisten zu OpenWRT, wirklich Erfahrung damit habe ich aber nicht. Ich hatte mal ein, zwei Fragen gestellt, weiß aber nicht mehr, ob mir dort geholfen werden konnte… 🙂
      Zu den von dir genannten Punkten habe ich leider selbst noch keine Anleitung. Das mit der WLAN-Zeitsteuerung lässt sich vermutlich per Cron lösen.

      1. Ich hab das Problem gefunden.
        SoBald der Router ohne dhcp abreitet weil ich den hinter einer Fritzbox hab um das Netzteil zu erweitern .geht der download nicht mehr .Im frischen Zustand, also mit dhcp und Internet über den Wan geht der Download.
        Ich musste also erst alles an Packeten runterladen was ich benötige und dann konnte ich den openwrt umstellen .
        Ich hoffe ich hab mich verständlich ausgedrückt.
        Mfg
        Andre

      2. Das sieht so aus, als ob die Verbindung FRITZ!Box zu OpenWRT nicht funktioniert, eventuell Routing/Gateway oder aber (was ich eher vermute) der DNS. Möglicherweise auch ein IPv6-Thema?

  6. Kann mir jemand sagen wie ich ein 5ghz Wlan erzeuge unter openwrt mit Tplink WR1043ND v2 ?
    Ich kann nur 2.4ghz wlans erstellen mit 20 oder 40 mhz unter Luci.
    Sollte doch irgentwie gehen?

    Danke

    Andre

    1. Hast du mal in der Table of Hardware im OpenWRT-Wiki geschaut? Manche Router bzw. Revisionen davon unterstützen kein 5 GHz oder benötigen einen separaten Treiber dafür. Dein Modell verfügt glaube ich über gar keinen 5 GHz-Sender?

  7. Hallo Florian .
    Ich muss mal wieder dumme Fragen stellen .
    Nach einigen hin und her möchte ich jetzt gerne meinen tp-Link dazu benutzen den gesammten wlan verkehr darüber laufen zu lassen ,soweit so gut.
    Der einfachhalt halber hinter einer FritzBox 6360 Cable,mit eigener Ip range (standart Tplink),Anschluss am Wan Port.
    Was ich wissen möchte ist wie kann ich 2 wlan betreiben die zwar im selben ip Bereich liegen (bsp.192.168.0.100-200) aber trotzdem soweit getrennt sind das ich das eine wlan zeit steuern kann und auch per QOS.Das ganz soll der Kinder bereich sein ,da die Bengels (13/15) mir die Kindersicherung andauernd aushebeln (ip änderung/mac änderung).
    Ich hab es auch mit einem Extra Tp-link versucht ,allerdings können sie dann nicht mehr auf den Netzwerkdrucker (per wlan an der Fb verbunden) zugreifen.
    Ich hatte schon 2 wlans am laufen allerdings werden dann beide über qos gesteuert.
    Konfugiguration momentan ausschließlich über Luci da ich mit der Konsole nur schlecht zurecht komme.
    Bin auch gerne für jeden anderen Tip dankbar.
    Viele Grüße

    Andre

    1. hmm ich glaub ich gebs auf wie ich es auch dreh und wende es würde nicht so funktionieren wie ich es eigentlich bräuchte.
      Momentan steht die FritzBox im Büro und ein TP-link unten im wohnzimmer ,beide mit Lan verbunden und wlan als Bridge.funktioniert soweit.(leider komm ich nun nicht mehr auf den Tp-Link drauf ).
      wenn ich aber jetzt versuche das ganze so zu ändern das die Kinder einen eigenen Bereich bekommen und trotzdem zugriff auf den drucker funktioniert das ganze nicht.
      mach ich es andersrum ,also alles auf den TPlink.komme ich nicht mehr auf die Nasplatte die im Büro an der fritzbox hängt .
      Und openWRT ist nunmal nix für anfänger und viele seiten sind auf Fachenglisch wo ich dann passen muss.

      Mfg

      Andre

      1. Mit OpenWRT habe ich das noch nicht gemacht, allerdings mit anderer Hardware – ich denke aber, mit OpenWRT kann man das genauso abbilden.
        Wenn dir doppeltes NAT nichts ausmacht, dann verbindest du OpenWRT via WAN-Port mit dem eigentlichen Router, von wo er sich statisch oder per DHCP (per DHCP gab es glaub ich in manchen Konstellationen einen Bug, daher ist statisch zum Testen besser) eine IP organisiert. Prüfe zunächst, ob OpenWRT ins Netz kommt, z.B. per ping oder opkg update.
        Wenn das funktioniert, dann konfigurierst du das LAN (und somit das WLAN) am OpenWRT so, dass er eine eigene IP-Range samt DHCP und DNS anbietet. Du musst nur sicherstellen, dass der eigentliche Router ausschließlich per WAN-Port und nicht per LAN-Port angeschlossen ist, damit keine zwei DHCP-Server im Netz laufen.
        Per Firewall kannst du anschließend für die Clients den Zugriff auf die IPs im eigentlichen Netz verbieten, und explizit nur die erlauben, die funktionieren sollen.
        Per VLAN wäre das Ganze noch sauberer, aber Obiges sollte fürs Erste tun. IPv6 ist damit etwas aufwändiger.
        Die OpenWRT-Clients bekommen eine IPv4 aus dem OpenWRT-Netz. OpenWRT routet sie dann zum eigentlichen Router ins Internet.

      2. Hallo,

        ich habe das Problem über Trennung der Netze durch VLAN glöst.
        Sprich du legst ein neues Interface in der GUI an und bei den Schnittstellen legst du ein eth0.XXX (2-4095 wählbar) an. an Dieses bindest du auch die 2. WLAN SSID.
        Damit hast du die Bengel raus in ein eigenes netz gesperrt. Jetzt mußt du nur noch den DHCP Server aktivieren und in den firewall Regeln einstellen, was das neue Netzwerk erreichen darf (alles auser dein privates Netz -> sperrt dein Netz + spezielle Adressen in deinem privaten Netz erlauben)
        Der positive Nebenefekt ist dabei, dass die beim richtigen einstellen nur die gewollten geräte sehen (Default Gateway für internet + Drucker).

        Ich habe es noch bisl weiter getrieben …
        VLAN 2 – Intranet (normaler Zugriff und alles erreichbar)
        VLAN 3 – Guest (Verlängerung des Gästenetz Port 4 der Fritzbox)
        VLAN 4 – MGMT (dadrüber sind alle Netzwerkgeräte wie APs, Switche, … erreichbar)
        VLAN 5 – Kinder (normaler Zugriff und nur bestimmte Geräte vom VlAN 2 erreichbar)

        SSID Intranet -> VLAN 2
        SSID Guest -> VLAN 3
        SSID Kinder -< VLAN 5

        MfG Marco

  8. Hallo,
    ich möchte meinen ASUS Router unter OpenWRT als Bridge betreiben und dort mehrere LAN fähige Geräte aus meinem Wohnzimmer ins Wlan einbinden. Als Hauptrouter läuft bei mir eine Fritzbox 3390. Ich schaffe es nicht die beiden Router zu verbinden. Bin ratlos.

    1. Möchtest du deine Geräte mit Lan an den Router verbinden oder per Wlan .wenn du das Wlan erweitern willst einfach in Luci unter wifi auf scannen gehen ,FritzBox auswählen und zugangsdaten von der fB dort eintragen.Schon hast du das Wlan erweitert,wills du das dieses Netzwerk auch auf die Lan ports geht muss ich leider passen .
      Gruß
      Andre

    2. Ich schließe mich der Frage an. 😉
      Du willst quasi WLAN-zu-LAN haben, um per OpenWRT Geräte anzuschließen, die nur LAN können, korrekt?
      Da bin ich spontan leider überfragt. Es dürfte funktionieren, aber ich hab das selbst noch nicht gemacht.
      Was ich immer hilfreich finde ist das OpenWRT-Wiki, in dem gibt es diverse Artikel und „Rezepte“.
      Mehr Infos hab ich momentan dazu leider nicht parat…

    3. Hallo,

      du sagst deinem Router das er ein Client von der Fritzbox ist (Menü -> Netzwerk -> Drathlos -> scan -> Netzwerk beitreten).
      Danach fügst du die einzelnen notwendigen Netzwerkinterface zu der Schnittstelle „LAN“ hinzu (Menü -> Netzwerk -> Schnittstellen -> LAN Bearbeiten -> Physikalische Einstellungen). Dabei muß bei Netzwerkbrücke ein hacken sein.
      Die restlichen Schnittstellen kannst du danach löschen.

      Diese Configurartion bewirkt, das du der logischen Layer2 Bridge (Schnittstelle „LAN“) mit den physikalischen Interfacen (LAN + WLAN) verbunden hast und alle über alle Interface sich sehen können.
      Bei OpenWRT stellt jede Schnittstelle eine eigene Layer2 Domain dar und ist in sich isoliert. Durch die Firewall werden nach bestimmten Vorgaben die Packete analysiert und gegebenenfalls manipulliert (NAT/PAT) und an die entsprechende Schnittstelle weitergeleitet. Z.B. kommt ein Packet in der Schnittstelle „LAN“ an und möchte in die weite Welt. Die Firewall erkennt das hier etwas zu tun ist (NAT) und passt die Absender IP Adresse im Packet an und gibt danach das Packet an die Schnittstelle „WAN“ weiter, wo es entsprechend geroutet wird.

      MfG Marco

  9. hallo, würde gerne herausfinden, ob mein router geeignet ist für openwrt

    habe einen netgear MBRN3000

    da dieser in der oben verlinkten liste nicht aufscheint, muss ich davon ausgehen, dass von openwrt nicht unterstütz wird?

    lg tom

  10. Hallo Florian,

    ein sehr guter Blog. Ich stehe etwas mit meinem neuen Projekt auf dem Schlauch und vielleicht könntest du mir etwas weiterhelfen. Da unser Internet hier auf dem Dorf nicht so performant ist, habe ich mir gedacht ich versuche mich mal dran mit OpenWrt Multiwan DSL/LTE und Loadbalancing. Ich habe mir ein Image mit den benötigten Paketen auch selbst kompiliert für Raspberry Pi 3 und funktioniert auch alles so wie gedacht. Nun soll das nächste sein, die ganze Hardware auf ein minimum zu reduziern, soll bedeuten das DSL-Modem soll weg und die USB Netzwerkkarte für den Raspi. Deshalb habe ich etwas nach unterstützter Hardware gestöbert und bin darauf gestoßen, das die Fritzbox 7360 bis auf die Telefonie unterstützt wird. Eine solche Box habe ich auch noch rumliegen. Jetzt zu meinem eigentlichen Problem. Ich habe jetzt Lantiq XRX200 kompiliert, aber ich finde da keine Auswahlmöglichkeiten für die 7360. Nur das Default Profil und da erstellt er mir nur Image für folgende Geräte.

    openwrt-lantiq-xrx200-ARV7519RW22-squashfs-sysupgrade.bin
    openwrt-lantiq-xrx200-EASY80920NAND-squashfs-fullimage.img
    openwrt-lantiq-xrx200-EASY80920NAND-squashfs-sysupgrade.bin
    openwrt-lantiq-xrx200-EASY80920NOR-squashfs-sysupgrade.bin
    openwrt-lantiq-xrx200-TDW8970-squashfs-sysupgrade.bin
    openwrt-lantiq-xrx200-TDW8980-squashfs-sysupgrade.bin
    openwrt-lantiq-xrx200-VGV7510KW22BRN-squashfs-factory.bin
    openwrt-lantiq-xrx200-VGV7510KW22NOR-squashfs-sysupgrade.bin
    openwrt-lantiq-xrx200-VGV7519BRN-squashfs-factory.bin
    openwrt-lantiq-xrx200-VGV7519NOR-squashfs-sysupgrade.bin
    openwrt-lantiq-xrx200-VR200v-squashfs-sysupgrade.bin
    openwrt-lantiq-xrx200-WBMR300-squashfs-sysupgrade.bin

    Ich bezweifele nur das eins davon funktionieren würde. Bin für jede Hilfe dankbar.

    Gruß
    Thomas

    1. Hm, meinst du, dass du OpenWRT auf der FRITZ!Box laufen lassen willst?
      Das habe ich leider noch nie versucht. Der Wiki-Eintrag bei OpenWRT lässt darauf schließen, dass das Prozedere etwas anders ist als bei der Installation auf anderer Hardware. Anscheinend wird ein ähnlicher Mechanismus zum Flashen verwendet wie für das Recovery von FRITZ!OS – ich hab das allerdings so noch nie versucht, da muss ich leider passen. Vielleicht hat einer der anderen Leser eine Idee?

  11. Hallo,

    ich betreibe das OpenWrt auf einem TP-Link TL-WR841N Ver.: 10.0 und nutzte das Ganze als Repeater. Leider verliert der Router nach einem Neustart (Stromausfall o.Ä.) alle die getätigten Einstellungen wie angelernte Netzwerke, Admin Passwort usw.

    Firmware: OpenWrt Chaos Calmer 15.05.1 / LuCI 15.05-149-g0d8bbd2 Release (git-15.363.78009-956be55)

    Was muss ich unternehmen, damit der Router die Einstellung nach Neusart von selbst wieder lädt (wie bei anderen Routern üblich)?

    Danke,

    Viele Grüße, Jan

  12. Hallo Florian,
    gratuliere zu diesem tollen Blog … weiter so …
    Ich bin ein Newbie beim konfigurieren einer Firewall bzw. eines Routers – trotzdem möchte ich mit der openwrt (auf einem Raspberry) meine FritzBox ablösen …
    Hast du ’ne Ahnung, ob es zu der openwrt ein AddOn zur zeitgesteuerten Kindersicherung auf IP-Adress-Ebene gibt ?
    Wäre toll, wenn das genauso einfach einzustellen wäre wie auf der FritzBox … falls du deren Oberfläche kennst …
    Wenn nein, kannst du mir verklickern, wie ich sowas auf der openWRT konfigurieren kann ?

    Danke schon mal vorab …

    Viele Grüße, Hubert.

    1. Danke für die Blumen! 🙂

      Etwas Fertiges hab ich leider nicht in petto, mir fallen aber spontan zwei Dinge ein:
      Entweder du arbeitest mit Cron und (ent)sperrst die IP per iptables, oder du nutzt einen Proxy wie Squid und filterst damit zeitgesteuert.
      Beides geht aber nicht von Haus aus mit der OpenWRT-Oberfläche.

  13. Hallo,

    so, ich habe mir nun einen gebrauchten Router Archer C7 besorgt um das Projekt mit dem OpenWRT-Fork LEDE zu wagen, dass hier ja andernorts besprochen wird.

    Also für andere Spezialisten noch folgende Hinweise.

    – Das LAN-Kabel im Router nicht in die Buxe zum Verbinden mit dem Internet (beim Archer C 7 „Internet“ sondern eine der anderen nutzen (hier „Ethernet“). Dann kommt man auch weiter.^^
    – Wenn der Router beim Laden der Firmeware-Datei sich beklagt, er bräuche eine Datei, einfach den Namen kürzen. Dann klappte es.

    Wenn man das beachtet, ist das in wenigen Minuten erledigt und man sieht eine schönere Oberfläche, die ich dann nun die Tage erkunden werde.

    1. Eine Frage habe ich aber noch: Ist es möglich, den Router an einem Rechner einzurichten, der über einen anderen Router ins Netz geht, um parallel im Web zur Einrichtung recherchieren zu können? Es ist ja ein netzwerkfähiges Gerät …

      1. Danke für deine hilfreichen Tipps, Norbert!
        Am anderen Rechner einrichten sollte grundsätzlich gehen – hängt ein bisschen vom Betriebssystem ab und der Reihenfolge, in der du die Geräte einsteckst. In der Regel hat das jeweils zuletzt eingesteckte bzw. verbundene Gerät die „Default Route“. Sprich, es sollte klappen, wenn du zuerst den LEDE-Router und dann deinen schon betriebsbereiten Router verbindest, in der Reihenfolge. Falls nicht, versuch es ggf. umgekehrt oder setze IP-Adresse und Gateway händisch, damit die zwei DHCPs sich nicht in die Quere kommen. 🙂

      2. Also erst ein LAN-Kabel zwischen Router und PC und dann eins einstecken zwischen PC und dem Switch an dem die anderen Geräte hängen und das zum eigentlichen Router führt?

        Es geht um Windows 10.

      3. Also ich habe mit einem LAN-Kabel den geflashten Router mit dem Switch und damit mit dem Router verbunden, nachdem ich wie beschrieben Rechner und geflashten Router verbunden hatte. Das geht.

        Der Vollständigkeit halber: Hier dann natürlich die RJ-45-Buchse „Internet“ …

  14. Hi Florian,
    vielen Dank für deinen super Artikel. Echt klasse, um mal wieder ins Thema reinzukommen.
    Ich habe seit einer gefühlten Ewigkeit OpenWrt 12.09 im Einsatz. Leider gab es hier immer wieder Probleme mit dem Wlan (Instabilität). -> War auch bereits als Bug aufgenommen. In Version 15.05 ist dieser Bug aber behoben. Bis dahin hatte ich mir mit Reboots des Routers geholfen.
    Dein Artikel hat mich motiviert mich mal wieder mit dem Thema OpenWrt zu beschäftigen und endlich mal die Version 15.05 auszuprobieren. – Bis jetzt läuft alles gut. 🙂

    Hier noch ein Cronjob, welchen ich mir in die Scheduled Tasks geschrieben habe, damit der Router jeden Tag einmal automatisch rebootet und somit möglichen Problemen vorgebeugt wird. Vielleicht hilfts jemandem. 🙂
    —-
    # Rebootet den Router jeden morgen um 5:00 Uhr
    0 5 * * * sleep 70 && /sbin/reboot
    —-
    Toller Blog – Weiter so.
    Viele Grüße Chris

    1. Da bin ich leider noch nicht dazu gekommen. Mal sehen wanns klappt, aktuell beschäftige ich mich ja mit anderen Routern. OpenWRT bzw. LEDE im Detail zu dokumentieren würde mich durchaus reizen, aber mir fehlts einfach an der Zeit…

      1. Nachdem ich nun LEDE installiert habe wäre der Artikel gerade genau das richtige., nachdem ich gelesen habe, dass man selbst für USB-Ports wohl erst einmal was installieren muss.

        Bei mir liegt deine fehlende Zeit nicht. Vielleicht ist die mit meiner fehlenden Zeit unterwegs …

      2. Hallo.
        Habe den Linksys WRT1200 und hab bereits openwrt drauf in Verbindung mit einem usbmodem nur bekomme ich obwohl modem Verbindung hat kein Internet zusammen. finde leider nichts woran es liegen kann. bitte um Hilfe

  15. Moin,
    Super Beschreibung und toller Blog.

    Ich habe 2 IP Netze, das erste konnte ich unter Lan 1 anlegen und über das zuvor erstellte VPN bekommt er auch die IP Adressen zugewiesen.

    Wie mache ich das nun beim 2. IP-Netz? Wenn ich ein neues Interface erstelle und bridge zu Lan 1 funktioniert es irgendwie nicht, da dann nur nullen stellen, auch wenn ich zu VPN bridge das gleiche, nur wenn ich den haken bei bridge weg lasse dann sehe ich die IP und es ist auch dann ping bar.

    2. Ich würde gern eine I-Net Seite drauf laufen lassen, heißt wenn sich leute per wlan auf meinen Router verbinden, soll eine Startseite automatisch aufgerufen werden für Informationen.

    Hast du da einen Tip für mich?

    Vielen Dank

    Janek

    1. Danke für die Blumen! 😉

      Zu 1: Was genau hast du denn vor? Eine Bridge „teilt“ sich immer eine IP, die Interfaces sind ja zusammengeschaltet.

      Zu 2: Das Ganze läuft unter dem Stichwort „Captive Portal“. Habe ich selbst noch nicht gemacht, geht aber meines Wissens mit OpenWRT, im Wiki gabs da glaube ich eine Anleitung.

      1. Moin,

        habe 2 x /29 Subnetze mit jeweils 5 Ips, die erste hat sich super einfügen lassen und der rechner dahinter konnte sich bedingt durch vm´s drei zuordnen und die funktionieren alle, aber ich habe probleme mit dem 2 ip /29 Subnetz. Wenn ich ein neues Interface öffne die ip einfüge und er solle mir wie beim ersten netz, die ip adressen zuweißen funktioniert das irgendwie nicht.
        Muss ich denn überhaupt eine bridge machen zu lan 1?

        Kurz: Lass hinter dem Router einen Rechner mit Proxmox laufen und wollte nun das zweite Netz hinzufügen vmbr1 mit dem zweiten ip netz.

        Hoffe du siehst evtl. irgendwie durch 😀

        LG

      2. Wie kommen denn die Netze bei dir an? Über ein VPN? PPPoe-Tunnel?
        Wie hast du das erste Subnetz denn auf das Interface gebunden?
        Aus dem Bauch raus würde ich nämlich sagen, dass es genügt, wenn du das zweite Subnetz auf dieselbe Karte bindest. 🙂

  16. Guten Tag,
    ich habe ein TL-MR3020. Was muss ich einstellen, damit ich mein Iphone per Hotspot mit dem Router verbinde und über LAN dann das Internet nutzen kann. Die verbindung alleine (Hotspot) funktioniert aber das Internet funktioniert leider nicht. Bei IP vom Iphone steht ein Fragezeichen. Bitte dringend um Hilfe.

  17. Danke für den Artikel – Ich habe mir Openwrt nun auf einem „zsun wifi cardreader“ installiert –
    dieser hat kein Lan-Anschluss und ich möchte ihn nun als „dumb“-client in mein Lokales Netzwerk einbinden um ihn dann als „mirco-NAS“ zu brauchen.
    Nun wollte ich fragen ob du eine Ahnung hast wie ich das Gerät mit dem WLAN verbinden kann – bin bisher gescheitert

    Danke schon im voraus!

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